Öffnet in einem neuen Tab

Der Strategie- und Dialogprozess der Deutschen Wasserstoffwirtschaft getragen vom DWV e.V.

Wie
Wasser­stoff
gelingen
wird.

Wie Wasserstoff gelingen wird.Eine Einladung.

„Der Wasserstoffhochlauf befindet sich in einer sensiblen Phase. Die Grundlagen sind gelegt, die Technologien vorhanden. Jetzt müssen daraus allerdings noch tragfähige Geschäftsmodelle und viele weitere konkrete Investitionen werden.

Im Grunde geht es um einen Perspektivenwechsel: Vom politischen Zielbild zum investierbaren Markthochlauf. Dafür brauchen Unternehmen Klarheit über Nachfrage, Geschäftsmodelle, Preise und Rahmenbedingungen.

Ich lade Sie ein, mit uns neue Impulse dafür zu festigen – damit aus der Vision ein investierbarer Markt wird.“

Andreas Kuhlmann
Vorstandsvorsitzender des DWV

Die Heraus­forderung

Politisch ist die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen.

Noch aber ist daraus kein funktionierender Markt entstanden.

Im Dialog mit der Politik kann die Grundlage für eine belastbare Roadmap für den H2-Hochlauf aufgesetzt werden.

Es geht um die konkrete Gestaltung des Übergangs von der politischen Vision zu einem ambitionierten und realistischen Markthochlauf aus Kunden-, Projekt- und Investorenperspektive.

„Wasserstoff-Hochlauf pragmatisch fördern, überkomplexe Vorgaben abbauen“
10-Punkte-Plan des BMWE zur Übergabe des Monitoringberichts „Energiewende. Effizient. Machen“, 15.09.2025
Gutachten
Energiewende. Effizient. Machen.
Monitoringbericht zum Start der 21. Legislaturperiode

Das Vorhaben

Wir wollen Antworten auf praktische Fragen mit Fokus auf die Sicht der Projektentwickler, Komponentenhersteller, Anlagenbauer und Kunden entwickeln. Gemeinsam!

Ziel

Relevante Hebel identifizieren, die bis 2030 Investitionen, Nachfrage und Skalierung auslösen.

Verständliche, überschaubare Maßnahmen mit klarer zeitlicher Abfolge, benannten Adressaten und nachvollziehbarer Wirkung identifizieren.

Gleichzeitig wollen wir einen Überblick über konkrete Geschäftsmodelle und deren Skalierbarkeit schaffen, um den deutschen Wasserstoffmarkt weiter voranzubringen.

© Swen Gottschalk / Die GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT

Was konkret entstehen soll

Wir bauen die Grundlage für eine belastbare Roadmap für den H2-Hochlauf mit diesen Elementen:

01
Bottom-up-Blick aus der Umsetzungsperspektive

Welche Entscheidungen stehen an? Welche Schrittfolge? Wie sichern wir Kontinuität im Hochlauf?

02
Die Sicht von Kunden und Investoren

Unter welchen Bedingungen entsteht reale Nachfrage? Wie kann diese sinnvoll finanziert werden?

03
Konkrete Geschäftsmodelle und Instrumente

Welche Modelle sind an welcher Stelle der Wertschöpfungskette möglich und wirksam? Wie sind sie skalierbar? Welche Instrumente sind dafür nötig?

04
Infrastruktur – auch jenseits des Kernnetzes

Welche Bedürfnisse gibt es auf der regionalen und kommunalen Ebene? Wie werden Speicherprojekte eingebunden?

05
Öffentlicher und politischer Abschluss

Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Wasserstoffgipfels mit Unternehmen, Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und Regionen in einen politischen Umsetzungsprozess überführt.

Eine Einladung mit Wirkung.

Impuls aus der Wasserstoffwirtschaft selbst.

Statt Wasserstoff nur aus der eigenen Branchenperspektive zu betrachten, werden Perspektiven von Abnehmern, Projektentwicklern, Technologieanbietern und Infrastrukturbetreibern zusammengeführt.

Bringen Sie sich ein!

Dadurch gewinnen Sie:

  • direkten Einfluss auf die Roadmap,
  • Sichtbarkeit als Gestalter des H2-Hochlaufs,
  • konkrete Orientierung für Geschäftsmodelle und Investitionen.
Mitmachen

Die Projekt­architektur Workstreams

Sechs parallele Arbeitsstränge zu den verschiedenen Aspekten des H2-Hochlaufs. Querschnittsthemen wie Regulierung, Finanzierung, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit werden in allen sechs Workstreams berücksichtigt.

1

Nachfrage & Kunden­perspektive

Diese Fragen wollen wir beantworten:
  • Unter welchen Bedingungen wird aus einem angekündigten Projekt eine finale Investitionsentscheidung?
  • Welche Finanzierungsstrukturen bieten sich an und sind dabei realistisch?
  • Welche Preis-, Mengen- und Risikostrukturen sind für Abnehmer tragfähig, um eine Zahlungsfähigkeit herzustellen?
  • Wie können langfristige Abnahmeverträge abgesichert werden?
Leitung
N.N.
Termine
4–6 Sitzungen (Oktober 2026 – April 2027)
2

Wasserstoff & Derivate: Geschäfts­modelle & Skalierung

Diese Fragen wollen wir beantworten:
  • Welche Geschäftsmodelle gibt es bereits und wie können diese entlang der Wertschöpfungskette funktionieren?
  • Wie kann der „First Mover Disadvantage“ möglicherweise in einen „First Mover Advantage“ umgewandelt werden?
  • Wie können bestehende oder neue Geschäftsmodelle skaliert werden?
Leitung
N.N.
Termine
4–6 Sitzungen (Oktober 2026 – April 2027)
3

Förder-, Markt- Risiko­absicherungs­instrumente

Diese Fragen wollen wir beantworten:
  • Wie müsste eine gute Strategie zur Risikoabsicherung der Bundesregierung aussehen?
  • Welche politischen Instrumente schließen die verbleibenden Wirtschaftlichkeitslücken möglichst effizient?
Leitung
N.N.
Termine
4–6 Sitzungen (Oktober 2026 – April 2027)
4

Infrastruktur & Speicher – auch jenseits des Kernnetzes

Diese Fragen wollen wir beantworten:
  • Welche verbindlichen Infrastrukturentscheidungen braucht es für konkrete Projekte?
  • Wie also können regulatorische Nachfrage, industrielle Abnahmefähigkeit und konkrete Projektentwicklung sinnvoll zusammengeführt werden?
  • Welche Bedingungen braucht es, damit auch kleinere Projekte außerhalb des Kernnetzes realisiert werden können?
Leitung
N.N.
Termine
4–6 Sitzungen (Oktober 2026 – April 2027)
5

Internationale Kooperation, Investitionen

Diese Fragen wollen wir beantworten:
  • Wie können Deutschland und Europa für internationale Partner, Investoren und Lieferanten wieder zu einem attraktiven Wasserstoffmarkt werden?
  • Welche neuen Kooperationen und Kooperationspartner können erschlossen werden?
  • Wie vertiefen und skalieren wir existierende Kooperationen?
Leitung
N.N.
Termine
4–6 Sitzungen (Oktober 2026 – April 2027)
6

Regionale Projekte, Stadtwerke Projekt­entwickler

Diese Fragen wollen wir beantworten:
  • Welche Rolle können Regionen, Stadtwerke, Industrieparks, Häfen und mittelständische Unternehmen übernehmen?
  • Welche Erfolgsfaktoren braucht es für eine effiziente Einbindung von regionalen Akteuren?
Leitung
N.N.
Termine
4–6 Sitzungen (Oktober 2026 – April 2027)
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